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Das Nordbahnviertel ist ein moderner Stadtteil der Zukunft

Das Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes im 2. Bezirk ist eines der größten innerstädtischen Entwicklungsgebiete Wiens. Auf dem rund 85 Hektar großen Gelände sollen bis 2025 Wohnungen für 10.000 Menschen und 20.000 Arbeitsplätze entstehen. Die aktuell größte Baustelle ist der Austria Campus. Bei einem Lokalaugenschein überzeugten sich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Karlheinz Hora vom Baufortschritt.

„Neben der sozialen Durchmischung und dem gelungenen Mix aus geförderten sowie frei finanzierten Wohnungen, liegt der Fokus bei der Entwicklung der großen Stadterweiterungsgebiete auf der funktionalen Durchmischung – also qualitätsvolles Wohnen und Arbeiten mit entsprechenden Bildungs- und Freizeitangeboten zu verbinden. Der Austria Campus mit 9.000 Arbeitsplätzen ist ein wesentlicher Teil des Gesamtprojekts und wichtiger Impuls für die Wirtschaft der Stadt“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Bezirksvorsteher Karlheinz Hora hält fest: „Die Leopoldstadt ist einer der am stärksten wachsenden Bezirke Wiens. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt ständig. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Mietpreise. Um der hohen Nachfrage entgegenzuwirken sind zusätzliche Wohnungen dringend notwendig. Daher ist mir der Bau der weiteren rund 5.000 Wohnungen ein ganz besonderes Anliegen. Um die Wohnungsvergabe zu erleichtern, wurde von Seiten der Bezirksvorstehung auch eine Emailadresse eingerichtet, an die sich Interessierte mit ihren Wohnungswünschen wenden können und in weiterer Folge gesammelt an die jeweiligen Bauträger weitergeleitet werden. Die Emailadresse lautetnordbahnhof@post.wien.gv.at.

Mit den bereits realisierten Wohnprojekten der Bauträgerwettbewerbe sind 1.397 geförderte Wohnungen entstanden. Die Stadt Wien hat bisher allein in den geförderten Wohnbau knapp mehr als 100 Mio. Euro an Fördermitteln investiert. Daneben wurden 676 frei finanzierte Wohnungen errichtet.

Mit einer Bruttogeschoßfläche von ca. 303.000 m2 wird bis 2018 der Austria Campus errichtet. Auf dem Gelände entstehen in den kommenden drei Jahren fünf moderne Bürokomplexe mit eigener Infrastruktur und perfektem Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Mehr als die Hälfte der Bürofläche wird zukünftig als österreichisches Headquarter der UniCredit Bank Austria genutzt.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2020/21 soll der zweite Schulcampus im Umfang von 23.000m² geschaffen werden. Er wird 48 Klassen (22 Volksschulklassen, 24 Klassen Sekundarstufe I, 2 Klassen Polytechnische Schule und bei Bedarf 4 Klassen für den sonderpädagogischen Bedarf) und eine Kindertagesstätte mit 16 Kindergartengruppen beinhalten. Der Architekturwettbewerb ist abgeschlossen. Die Detailausschreibung läuft bereits.

Ab 2018/2019 sollen die nächsten rund 600 neuen Wohnungen entlang der Bruno-Marek-Allee bezogen werden. Dieser Bereich wird von einem Konsortium, bestehend aus Wiener Städtische Versicherung und Raiffeisen evolution, entwickelt. Errichtet werden die Wohnungen von den Bauträgern ÖVW, Sozialbau, EGW-Heimstätte, KIBB Immobilien und Raiffeisen evolution. An der Vorgartenstraße wird auch die BUWOG ein Wohnbauprojekt umsetzen. Auf der Eckliegenschaft Dresdner Straße/Innstraße errichtet die U.M.BAU|AG ein Apartmenthaus mit Gewerbeflächen. Auch hier wird der bisher bewährte Mix aus zwei Drittel kostengünstigen und einem Drittel frei finanzierten Wohnungen aufrechterhalten. Dasselbe gilt für den Bereich „Freie Mitte -Vielseitiger Rand“. Hier werden rund 4.000 Wohnungen errichtet. Das entsprechende Flächenwidmungsverfahren läuft bereits.


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