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Es zählt nicht immer nur das schnelle Geld: Wohnen muss leistbar bleiben

Mit deutlichen Worten reagierte Wiens Wohnbaustadtrat, Michael Ludwig, auf den am Freitag veröffentlichten Rechnungshofbericht Ausgewählte Liegenschaftsverkäufe der Stadt Wien

"Wir nehmen grundsätzlich jeden Bericht des Rechnungshofes und insbesondere auch die dargelegten Empfehlungen sehr, sehr ernst. Inhaltlich und fachlich sinnvolle Vorschläge werden von uns immer aufgegriffen und unterstützen uns in den fortlaufenden Verbesserungen", gleichzeitig unterstrich Wohnbaustadtrat Ludwig aber auch seine klare Position zum grundsätzlichen Liegenschaftsmanagement der Stadt: "Die oberste Prämisse gilt immer dem Grundsatz, leibstares Wohnen sicherzustellen. Daher: Ja, wir fördern den sozialen Wohnbau! Wir fördern leistbares Wohnen auch durch die Bereitstellung von Liegenschaften zu günstigeren Konditionen. Damit schaffen wir die Grundlage, dass Wohnen in unserer Stadt auch weiterhin für die Wienerinnen und Wiener erschwinglich ist".

Dass der Stadt dadurch Einnamen entgehen würden, wie der Rechnungshof feststellt, ist weder neu, noch in irgendeiner Weise verwerflich. Denn letztlich wird genau dadurch die Nachhaltigkeit des sozialen Wohnbaus abgesichert. 

"Selbstverständlich wäre es möglich, Liegenschaften - insbesondere im innerstädtischen Breich - auch hochpreisig und mit maximaler Gewinnerwartung zu veräußern. Dann muss aber auch klar sein, dass dort schließlich Wohnungen zu Luxuspreisen entstehen werden. Wir aber wollen Wohnungen, die sich die Wienerinnen und Wiener auch leisten können - und zwar in der ganzen Stadt! Ich will nicht, dass Wohnen in der Stadt nur für Reiche möglich ist", so der Wohnbaustadtrat.


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