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Jetzt anmelden: 21., Neu Leopoldau - BPL G3

Siegerprojekt des dialogorientierten zweistufigen Bauträgerwettbewerbs „Neu Leopoldau – Junges Wohnen“. Auf dem ehemaligen Areal des Gaswerk Leopoldau entstehen auf 13 Bauplätzen rund 1.000 geförderte Wohnungen, davon ca. 330 SMART-Wohnungen. Ziel ist es speziell für die Bedürfnisse junger WienerInnen Wohnraum zu schaffen, der kostengünstig, qualitätsvoll und sozial nachhaltig ist. Geplant sind auch Wohngemeinschaften, eine Baugruppe und ein Kindergarten, Startwohnungen sowie Heimeinheiten für AlleinerzieherInnen, StudentInnen, Lehrlinge und Jugendliche. 

Jung, lokal und unkompliziert

Junges Wohnen bedeutet vor allem Leistbarkeit, Einfachheit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, an die sich in diesem Lebensabschnitt schnell verändernde Situationen. Auf mögliche Veränderungen wird daher bereits vorab bei der Planung Rücksicht genommen. BewohnerInnen können hier einfach und schnelle Anpassungen vornehmen, sodass sich die Wohnung unkompliziert an verschiedene Lebensphasen anpasst. Im Erdgeschoß wird darüber hinaus ein Quartierstreff eingerichtet, der sich zum nachbarschaftlichen Treffpunkt und zur Anlaufstelle rund um Fragen von Nachbarschaft und Zusammenleben im Quartier entwickeln soll.

  • Bauträger: Gesiba
  • Planung: Superblock
  • Baubeginn: Frühjahr 2017
  • Bezugstermin: Ende 2018

Hinweis: Ab 19.7. können sich Wohnungssuchende mit einem Wiener Wohn-Ticket auf www.wohnberatung-wien.at für dieses Planungsprojekt eintragen.

Kurzbeschreibung

Das geförderte Neubauprojekt „JUWO neuLeo“ auf Bauplatz G3 besteht aus einem Riegelgebäude mit insgesamt 46 geförderten Mietwohnungen, davon 23 SMART-Wohnungen. Erschlossen werden die Wohnungen über einen überdachten Eingangsbereich und natürlich belichtete Stiegenhäuser. Im Erdgeschoß befindet sich ein zwei-geschoßiges Geschäftslokal mit Galerie und ist flexibel nutzbar. Auf dem benachbarten Bauplatz G2 wird es ein bauplatzübergreifendes Hausbetreuungszentrum geben.

Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen in durchschnittlichen Größen von 40 und 80 m² – alle mit privaten Freiflächen wie Loggia, Holzterrasse oder Mietergarten. Anpassbarer Wohnraum wird bei diesem Neubauprojekt neu gedacht. Jede Standardwohnung kann in kürze und ohne große Eingriffe in eine SMART-Wohnung umgebaut werden, ganz nach dem Prinzip des in sich wachsenden Grundrisses.
So kann durch Aufstellen einer zusätzlichen Wand oder Möblierung aus einer 55 m² Zwei-Zimmer-SMART-Wohnung eine 55 m² Drei-Zimmer-SuperSMART-Wohnung geschaffen werden.

Bauplatzübergreifende Grün- und Freiflächen sind für das gesamte Wohngebiet geplant. Ein internes Wegenetz verbindet die Bauplätze mit Gaswerkpark, Spielangeboten, Gymnastik- und Sportmöglichkeiten. Auf Bauplatz G3 gibt es großzügige Freiflächen in der Erdgeschoßzone mit Aktivitäts- und Kommunikationsbereichen. Hier befinden sich auch der Sandspielbereich und Sitzmöglichkeiten, sowie Trampoline im überdachten Bereich. Am Dach steht eine gemeinschaftlich genutzte Dachterrasse mit Hochbeeten für Urban Gardening zur Verfügung. Beim Gemeinschaftsraum und ausgewählten Freiflächen wird es für die BewohnerInnen die Möglichkeit geben, ihre Vorstellungen und Interessen in den Gestaltungsprozess einzubringen. Die allgemeinen Freiflächen werden gemeinsam partizipativ eingerichtet. Der überdachte Eingangs- und Aufenthaltsbereich wird unter Einbeziehung der BewohnerInnen möbliert. Initiativen und Ideen von BewohnerInnen für die eigene Anlage und das Quartier sollen gefördert werden. Geplant ist auch ein Quartiersmanagement sowie eine Besiedlungsbegleitung mit vier Säulen.

Der Kinderwagen- und Fahrradabstellraum lässt sich barrierefrei erreichen. Das Gebäude wird aus Kostengründen nicht unterkellert, die Einlagerungsräume befinden sich im ersten bzw. zweiten Obergeschoß. Geplant ist auch ein Mobilitätskonzept, welches als Teil des Quartiersmanagements geplant ist. Dies kann an neue Mobilitätsformen heranführen, trägt zum Zusammenhalt und zur Vernetzung im Quartier bei. Neben der Hochgarage von Wipark am Bauplatz sind noch weitere Sammelgaragen im Quartier geplant.

Lage und Infrastruktur

Die Wohnhausanlage entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerk Leopoldau – zwischen Ruthergasse und Thayagasse. Eine Anbindung an die A22 gibt es über die Shuttleworthstraße. Mit den Autobussen 28A und 29A gelangt man sehr einfach zur U1/S-Bahn/Leopoldau und zum Verkehrsknoten Floridsdorf. Richtung Marchfeldkanal, Jedlersdorf bzw. Jedlesee kommt man mit den Autobussen 30A und 36A. Die S1 Richtung Gänserndorf und Meidling, die S2 Richtung Wolkersdorf bzw. Mödling sowie die S7 zum Flughafen Wien fährt von der Haltestelle Siemensstraße.

Gastronomie, Lebensmittelmärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs finden sich in der Umgebung. Leicht zu erreichen ist vor allem das Shopping Center Nord mit Einkaufs-möglichkeiten aller Art. Ärzte und Apotheken garantieren die medizinische Versorgung.

Nicht weit entfernt sind diverse Schulen und Kindergärten: eine Volksschule, Marco-Polo-Platz 9, eine Neue Mittelschule Reisgasse 1 oder das Ella-Lingens-Gymnasium, Gerasdorfer Straße 103. Jüngere Kinder haben es zu Kindergärten der Stadt Wien, wie in der Schwanngasse 11 oder Scottgasse 8 nicht weit. Private Kindergärten wie „fingertips“ in der  Scherer Straße 16 bieten ebenfalls beste Betreuung.

Der Theresa-Tauscher-Park und der Floridsdorfer Wasserpark eignen sich hervorragend für Unterhaltung oder kleine Spaziergänge. Die Erholungsgebiete Alte Donau, Donaupark und Neue Donau liegen in unmittelbarer Nähe. Sportbegeisterte werden sich über die diversen Sportanlagen und die Albert-Schultz-Eishalle freuen.

Kosten

Für die 23 geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption betragen die Eigenmittel voraussichtlich € 450,00/m² und die monatlichen Kosten ca. € 7,20/m².

Für die 23 SMART-Wohnungen betragen die Eigenmittel voraussichtlich € 60,00/m² und die monatlichen Kosten ca. € 7,50/m².

Ein Garagenplatz ist für rund € 70,00 im Monat zu haben.


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