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Jetzt anmelden: 22., Kapellenweg 35 - BPL 1

Siegerprojekt des öffentlichen einstufigen Bauträgerwettbewerbs „22., Kapellenweg“ und das erste Verfahren, das im Rahmen der Wiener Wohnbauoffensive abgeschlossen wurde. Auf dem ehemaligen Gebiet des Schwesternwohnheims des SMZ Ost entstehen bis 2019 rund 450 geförderte Wohnungen. Ziel war es, ein identitätsstiftendes neues Quartier für seine BewohnerInnen entstehen zu lassen. Der begrünte Kapellenhof erinnert an die Qualitäten des traditionellen Wiener Gemeindebaus und ist Teil einer zukunftsweisenden Stadtentwicklung und Wohnungspolitik, qualitätsvoller Architektur und eines SMARTen Wohnbau-Know-hows.

Der Kapellenhof – Leistbares Wohnen mit hoher Lebensqualität

Die Nachbarschaft als integrative Lebensqualität wird nicht nur im Haus, sondern auch im Quartier sowie im Grätzel selbst durch verschiedene Maßnahmen gefördert. Dazu trägt vor allem der Kapellenplatz als Kommunikationszentrum bei. Der großzügige Kapellenhof bietet jeder Wohnung besondere Qualitäten in Form von viel Licht und Weitblick aus jeder Wohnung. Ein besonderer Beitrag zum leistbaren Wohnen sind die drei Finanzierungsvarianten bei den geförderten Wohnungen, aus denen sich die Höhe der Eigenmittel und monatliche Miete ergeben. Die zukünftigen MieterInnen können individuell entscheiden, wie sie ihre neue Wohnung finanzieren möchten.

Wohnungssuchende können sich ab 26.4. auf www.wohnberatung-wien.at für das Wohnungsangebot von Neues Leben in diesem geförderten Planungsprojekt eintragen.
(Archiv: Wohnungssuchende können sich ab 11.1. auf www.wohnberatung-wien.at für das Wohnungsangebot von Migra in diesem geförderten Planungsprojekt eintragen. Das Wohnungsangebot der Bauträger Neues Leben und Wogem folgen in den nächsten Wochen.)

Kurzbeschreibung

Das geförderte Neubauprojekt „Kapellenhof“ besteht aus  vier Gebäuden rund um einen parkähnlichen Innenhof (Kapellenhof) und insgesamt 451 geförderten Mietwohnungen, davon 151 SMART-Wohnungen mit Superförderung und entsteht direkt beim SMZ Ost. Erschlossen werden die Wohnungen über ein Foyer und natürlich belichtete Stiegenhäuser. Im Erdgeschoß der Anlage ist ein Betreuungsstützpunkt für das gesamte Quartier sowie ein Start-Up-Lokal (Agenda 22) geplant, mit Schanigarten für nachbarschaftliche Initiativen z.B. „Kochen und gesunde Ernährung“ für alle Generationen – perfekt für nachbarschaftliche Begegnungen. Das Start-Up-Lokal stellt einen Mehrwert sowohl für die BewohnerInnen des Kapellenhofs als auch den Stadtteil dar. Besonders praktisch für die BewohnerInnen sind Postabholboxen sowie ein Hausbesorger mit eigenem Büro vor Ort.

Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen in durchschnittlichen Größen von 32 bis 80 m² – alle mit Loggia, Terrasse, Mietergarten oder Balkon. Angeboten werden nicht nur mehrere Grundrissvariationen sondern auch verschiedene Ausstattungspakete bzw. Sonderwünsche. Notwendige Adaptierungen aufgrund von geänderten Lebensumständen können dank der flexiblen Grundrisse leicht realisiert werden. Die Wohnungen punkten mit einer schönen Aussicht und raumhohen Fenstern. Acht teilmöblierte SMART-Startwohnungen befinden sich im fünften Obergeschoß. Geplant sind auch zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit kognitiven Einschränkungen (Sozialwerke Clara Fey). Insgesamt 5% der Wohnungen werden von den Bauträgern an soziale Einrichtungen zur Verfügung gestellt. So etwa für die Wohnplattform des Fonds Soziales Wien und dem Clara-Fey-Kinderdorf.

Der Hof ist das eindeutige und klar definierte Zentrum. Die Nachbarschaft im Quartier findet hier ihren Fokus. Ein naturnah gestalteter Stadtwald mit vielen unterschiedlichen Nischen und Angeboten macht den großräumigen Hof für verschiedene Zielgruppen gleichzeitig nutzbar – eine wichtige Voraussetzung für eine harmonische Nachbarschaft im Quartier. Erreicht wird dies auch durch einen Generationen-Spielplatz, Fitness- und Streetworkout-Elementen. Der Kapellenplatz bietet mit zugeordnetem, großem und offenem Gemeinschaftsraum im Übergang zum Hof das Kommunikationszentrum mit den AnrainerInnen. Hier gibt es Sitzstufen und andere Sitzelemente zum Verweilen. Vorstellbar ist z. B. die Errichtung einer Werkstatt. Darüber hinaus ist jeder Stiege im Erdgeschoss ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse und vorgelagertem Kleinkinderspielplatz zugeordnet. Die Räume sind mit Waschsalon und Teeküche ausgestattet. Im Rahmen der Besiedelungsbegleitung ist geplant, thematische Schwerpunkte für die Räume zu erarbeiten. Der große Gemeinschaftsraum für alle öffnet sich sowohl zum Kapellenplatz als auch zum Hof und bietet den geeigneten Rahmen z.B. für Versammlungen, Feste, Kindergeburtstage, Yogakurse oder SeniorInnenturnen.

Vorgesehen ist ein Besiedlungsmanagement für 2 Jahre mit Info- und Kennenlernveranstaltung, Workshops sowie der Aufbau einer nachbarschaftsübergreifenden Initiativgruppe zur Bespielung des Start-Up-Lokals.

Mehrere Kinderwagen- und Fahrradabstellräume sind barrierefrei erreichbar und sparen gleichzeitig wertvollen Platz in den Wohnungen. Insgesamt gibt es 900 Radabstellplätze sowie E-Tankstellen für E-Cars und E-Bikes (via Photovoltaikanlage). In der hauseigenen Tiefgarage befinden sich 270 PKW- sowie 4 behindertengerechte Stellplätze mit Ein- und Ausfahrt am Kapellenweg. Vorgesehen ist auch ein Mobilitätskonzept z.B. Förderung von Fahrgemeinschaften oder Bereitstellung privater PKWs für Car-Sharing.

Lage und Infrastruktur

Die Anlage entsteht direkt beim Donauspital – SMZ Ost, zwischen Langobardenstraße   und Wulzendorfstraße. Von hier aus erreichen AutofahrerInnen auch rasch die A23. Wer lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, hat es nicht weit zur U2/Donauspital. Die Straßenbahnlinie 25 bringt die zukünftigen BewohnerInnen zur U1/Kagran, S-Bahn/Erzherzog-Karl-Straße beziehungsweise zum Verkehrsknotenpunkt Floridsdorf mit Schnellbahn- und U-Bahn-Anbindung. Zur U1/Kaisermühlen Vienna International Center gelangt man mit der Autobuslinie 92A.

Im Nahbereich stehen verschiedene Lebensmittelmärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs zur Verfügung. Für größere Shopping-Touren bietet sich ein Ausflug in den nahen Gewerbepark Stadlau an. Ärzte, Apotheken, aber auch die Nähe zum SMZ-Ost sorgen für eine gute medizinische Versorgung. Dank des vielfältigen und umfangreichen Schulangebots in der Nachbarschaft gibt es keine langen Schulwege. Eine Volksschule befindet sich beispielsweise im Hammerfestweg 1. Ältere Schüler besuchen zum Beispiel die Neue Mittelschule in der Eibengasse 58 oder das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in der Heustadelgasse 4. Optimale Betreuung für die Jüngsten finden Eltern direkt in der Nachbarschaft. Ein Kindergarten der Kinderfreunde Wien befindet sich in der Wulzendorfstraße 87, Kindergärten der Stadt Wien (mit Hort) gibt es in der Bergengasse 6 und der Langobardenstraße 176.

Für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ist gesorgt: Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich der Trygve Lie Park bzw. das Obere Mühlwasser. Alte Donau und Donauinsel sind nicht nur im Sommer lohnende Ausflugsziele, der Naturpark Donauauen – Lobau lädt zu Erkundungstouren mit der ganzen Familie ein. Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen finden die BewohnerInnen im nahen Strandbad Stadlau. Sportlich Aktive können sich auf der Donauinsel oder umliegenden Radwegen austoben.

Kosten

Für die 300 geförderten Mietwohnungen werden drei verschiedene Finanzierungsvarianten angeboten:
Variante 1: Die Eigenmittel betragen € 325/m² und die monatlichen Kosten ca. € 6,85/m².
Variante 2: Die Eigenmittel betragen € 190/m² und die monatlichen Kosten ca. € 7,17/m².
Variante 3: Die Eigenmittel betragen € 55/m² und die monatlichen Kosten ca. € 7,48/m².

Für die 151 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel rund
€ 55/m² und die monatlichen Kosten beginnen bei ca. € 7,45/m².

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 78,00 im Monat zu haben.


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