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Leistbares Wohnen beim Kaiserin Elisabeth Spital

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Gemeinderätin Claudia Laschan und der Generaldirektor der Gesiba, Ewald Kirschner, legten heute, Freitag, den Grundstein in der Felberstraße 66-76, auf dem Gelände des ehemaligen Kaiserin-Elisabeth-Spitals in Rudolfsheim-Fünfhaus. Bei dieser Wohnhausanlage handelt es sich um ein weiteres Projekt der Wiener Wohnbauinitiative.

„Das neueste Wohnprojekt aus der Wohnbauinitiative steht für zeitgemäßes Wohnen in denkmalgeschützter Nachbarschaft. Hohe Qualitätsstandards und leistbare Konditionen bilden den Fokus des sozialen Wiener Wohnbaus. Mit einem Supermarkt und Kindergarten direkt in der Anlage eignet sich das Projekt besonders für junge Familien, die ein neues Zuhause im historischen Baubestand suchen“, unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 22 Millionen Euro.

„Mit der Errichtung des Gebäudes wird die Nachnutzung des ehemaligen Kaiserin Elisabeth Spitals weitergeführt. Für den Bezirk bedeutet dieser geförderte Neubau mehr leistbare Wohnungen. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt für die Aufwertung des 15. Bezirkes gesetzt. Durch die dazugehörende Grünfläche, einen Nahversorger und eine ärztliche Primärversorgungseinrichtung wird auch die Infrastruktur für die Anrainerinnen und Anrainer erheblich verbessert“, betonte Gemeinderätin Claudia Laschan.

„In Zeiten wie diesen ist es nicht selbstverständlich, in einem Grätzel mit dieser hervorragenden Infrastruktur mit U-Bahn, S-Bahn, Autobussen, Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten sowie einer perfekten Anbindung an den Individualverkehr leistbares Wohnen für alle anbieten zu können. Ich bedanke mich vor allem bei der Stadt Wien, die es derzeit noch möglich machen kann, gemeinnützigen Wohnbauträgern dafür finanzierbare Grundstücke anzubieten. Denn Spekulation hat im gemeinnützigen Wohnbau keinen Platz“, hielt Ewald Kirschner, Generaldirektor der Gesiba, fest.

Ein Wohntraum, der Privatsphäre mit Weitblick verbindet

In einer ausgezeichneten Lage errichtet die Gesiba im Grätzel Felberstraße 66–76 im 15. Gemeindebezirk eine Wohnhausanlage mit 142 Mietwohnungen. Dabei erlauben die Wohnhügel an der Felberstraße eine besondere Architektur in Form von Terrassenhäusern. Der Blick auf die Nachbarbauten wird vermieden und die Wohnhausanlage in Richtung Süden abgeschottet. Dadurch werden die künftigen Bewohner in den Aufenthalts- und Freiräumen weder Straßenlärm noch die Bahn hören. Auf dem Gelände werden ein Kindergarten und ein Supermarkt errichtet.

Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit durchschnittlichen Größen von ca. 42 bis 120 m² - alle mit privaten Freiflächen wie Loggien, Terrassen oder Balkonen. Trotz der urbanen Vorzüge bieten die Wohnungen private Geborgenheit in den Innen- und Außenräumen. Die Wohnungsgrundrisse sind vielfältig, flexibel und häufig zweiseitig orientiert, geplant sind auch mehrere große Einheiten für kinderreiche Familien.

Die halböffentlichen Grünraumzeilen dienen als Begegnungsraum. Die Kleinkinder- und Jugendspielbereiche liegen bandförmig nördlich der Wohnbebauung und werden ebenfalls mit umfangreicher Bepflanzung ausgestattet. Neben einem Gemeinschaftsraum mit Küche sind weitere nutzungsoffene Räume vorgesehen. Geplant sind 220 PKW-Stellplätze in der hauseigenen Tiefgarage mit Ein- und Ausfahrt in der Huglgasse.

Im näheren Umfeld der neuen Wohnhausanlage befindet sich unter anderem das Pflegewohnhaus Rudolfsheim Fünfhaus, das ebenfalls von der GESIBA errichtet wurde und seit 2015 in Betrieb ist. Am Gelände werden ein Kindergarten und Geschäftsflächen errichtet. Auf Höhe der Goldschlagstraße wird es eine attraktiv ausgestaltete Querungsmöglichkeit für FußgängerInnen sowie RadfahrerInnen geben. Weitere Geschäfte und viele attraktive Lokale bieten die nahegelegene Mariahilfer Straße und die Bahnhof City.

Grundsteinlegung durch Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (li.) und Gemeinderätin Claudia Laschan (Bildmitte) mit GESIBA-Generaldirektor Ewald Kirschner (re.).

Wohnbauinitiative

Bei dieser Wohnhausanlage handelt es sich um ein weiteres Projekt der "Wiener Wohnbauinitiative". Die Wiener Wohnbauinitiative ist ein zusätzliches, den geförderten Wohnbau ergänzendes Wohnbauprogramm, das Stadtrat Michael Ludwig initiiert hat. Die Stadt knüpft die Vergabe der Darlehen sowohl an verpflichtend preisgünstige Eigenmittel- und Mietzinsobergrenzen als auch an bauliche Qualitätskriterien. Deren Einhaltung überprüft ein Fachbeirat. Die WBI macht bereits mehr als 5.700 neue Wohnungen in ganz Wien aus, die fertiggestellt oder in Umsetzung bzw. in Planung sind. Die ersten Wohnungen aus der Wohnbauinitiative wurden 2014/2015 in der aspern Seestadt bezogen.

Ziel ist und bleibt in einer wachsenden Stadt ausreichend erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Dazu trägt die 2011 ins Leben gerufene Wiener Wohnbauinitiative bei und hat sich als ergänzendes Instrument bestens bewährt. Die Wohnbauinitiative 2015 wurde daher neu aufgelegt, sodass auch in Zukunft günstiger Wohnraum entstehen kann. Die Hälfte der WBI-Wohnungen vergibt die Stadt Wien über die Wohnberatung Wien.

Die Eckdaten

  • Bauträger: Gesiba
  • 142 Wohnungen aus der Wohnbauinitiative 2011
  • Planung: Riepl Kaufmann Bammer Architektur
  • Außenanlagen (Landschaftsarchitektur): DND Landschaftsplanung
  • Baubeginn: April 2017
  • Bezugstermin: Mitte 2019
  • Gesamtbaukosten: € 22 Mio.
  • Voraussichtliche Kosten (alle inkl. BK und MwSt.):
    Eigenmittel: € 150/m²
    Monatliche Kosten: € 9,79/m²
    Alternativ kann auch die Kostenvariante mit Eigenmitteln in Höhe von € 500,-/m², bei monatlichen Kosten beginnend bei € 8,14/m² gewählt werden

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