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Mobil sein!

Wenn man in Wien von A nach B kommen möchte, stehen verschiedenste Transportmöglichkeiten zur Auswahl. Ob mit dem eigenem PKW, den Öffis oder dem Drahtesel, die WienerInnen sind auf verschiedene Arten mobil. Ausgeklügelte Mobilitätskonzepte und Alternativen zu motorisiertem Verkehr, die nach und nach in den Grätzeln Einzug halten, machen diese Vielfältigkeit erst möglich.

Wien wächst!

Die wachsende Einwohnerzahl Wiens bedeutet auch in der Regel eine Erhöhung des Autoverkehrs, eine Verdichtung des Straßenverkehrs und somit eine höhere CO2 Belastung des Stadtklimas. Um die Umweltbelastung durch mehr Verkehr zu verringern, müssen alternative, wohnortnahe Angebote der Fortbewegung gefunden werden, beginnt und endet doch der überwiegende Anteil der Wege am Wohnort. Wird in Wien neu gebaut, werden oft bauplatzübergreifende Mobilitätskonzepte erstellt, die die Bewegung der BewohnerInnen im neuen Wohngebiet standortabhängig planen und regeln. Denn der geförderte Wohnbau in Wien hat den Anspruch neben qualitativ hochwertigem und kostengünstigen Wohnen auch ökologisch wertvollen Wohnraum zu schaffen. 

 

Mobilität befindet sich im Wandel

Der Trend in der Stadt geht weg von der Benützung von privaten PKWs. Die Zahl der AutobesitzerInnen in Wien liegt bei 300 Autos auf 1.000 EinwohnerInnen was eine niedrige Ratio im internationalen Vergleich ist. Ganz im Sinne autofreier Wohngebiete bieten und unterstützen geförderte Wohnanlagen verschiedene Möglichkeiten der Fortbewegung:

  • Car- oder Bike-Sharing in der Anlage
  • Fahrgemeinschaften Fahrradgaragen und Fahrradwerkstätten
  • E-Ladestationen
  • Wiener Linien Jahreskarte bei Bezug für die BewohnerInnen
  • Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes
  • Ausbau von Fuß- und Radwegen

Denn weniger Autoverkehr in den Wohngebieten verringert auch die Lärm- und Umweltbelastung. Weniger Parkplätze bieten mehr Raum für Grünflächen sowie mehr Platz für Fußgänger und Aktivitätsflächen. Dies beeinflusst nicht nur das Stadtklima und die Lebensqualität positiv, die Straßen werden gleichzeitig attraktiver und sicherer.

Mobilitätskonzepte sind vor allem in Stadtentwicklungsgebieten und Großprojekten ein wichtiger Faktor, der maßgeblich zur Wohnzufriedenheit beiträgt. Dies sieht man auch am Beispiel Neu Leopoldau und aspern Seestadt. 

Mobilitäts-App in Neu-Leopoldau

Ganz nach dem Motto „Bewegung in Gemeinschaft“ bildet eine Mobilitätszentrale den Mittelpunkt vom Mobilitätskonzept „LeoMobil“. Die Verringerung der Stellplätze erlaubt Platz für Fuß- und Fahrradverkehr. Eine App informiert über Parkplätze, Mobilitäts- und E-Ladestationen. www.upstream-mobility.at

Fahrradverleih und wenig Autoverkehr in aspern

Unter dem Motto „Straße fair teilen“ wurde ein Mobilitätskonzept entworfen, sodass jeder Verkehrsteilnehmer sicher und schnell an sein Ziel gelangt. Eine Verringerung der Autostellplätze auf den Straßen und Sammelgaragen schaffen Platz für Radwege, Radabstellsysteme im öffentlichen Raum und quartierseigenen Fahrradverleih. www.aspern-seestadt.at


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