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Übergabe eines weiteren SMARTEN Vorzeigeprojekts

Zwei Projekte auf dem Areal, ebenfalls mit „smartem“ Schwerpunkt, wurden bereits fertiggestellt. Kürzlich folgte die „Dritte im Bunde“ der Genossenschaften Migra und Heimbau. Mehr als 400 BewohnerInnen bezogen die insgesamt 91 SMART-Wohnungen und 88 klassischen geförderten Mietwohnungen.

„Mit dem SMART-Wohnbauprogramm baut die Stadt das Angebot an besonders kostengünstigen Wohnungen deutlich aus. Ein Drittel des gesamten geförderten Neubaus ist besonders kostengünstigen, smarten Richtlinien gewidmet. Gerade mit diesen Wohnungen beweist Wien, dass es möglich ist, leistbares Wohnen mit hohen Qualitätsmaßstäben zu verbinden“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „SMART-Wohnungen stoßen deswegen auch international auf höchstes Interesse. Denn das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, das Wien mit SMART bietet, ist einzigartig“, betont er.

„Die Bewohnerinnen und Bewohner finden in der neuen Wohnhausanlage beste Voraussetzungen vor, um sich wohl und sicher zu fühlen. Weitere Vorteile sind die zentrale Lage, die hervorragende Infrastruktur und die gute öffentliche Anbindung an das Stadtzentrum“, halten Migra-Geschäftsführer Alfred Petritz und Heimbau-Obmann Peter Roitner fest.

Das Projekt im Überblick

Die Anlage Lorenz-Reiter-Straße besteht aus insgesamt vier Baukörpern. Mehrgeschoßige, helle Atrien erschließen die Wohnungen. Eine betreute Jugendwohngemeinschaft (ca. 280 m²) der MA11 befindet sich in Bauteil 4. Zusätzlich gibt es Startwohnungen, die speziell für Alleinerzieherinnen (Kooperation mit dem Verein Wiener Frauenhäuser) reserviert waren.

Die SMART-Wohnungen punkten nicht nur mit ausgesprochen leistbaren Konditionen, sondern auch mit einer sehr guten Ausstattung und einem großzügigen Raumerlebnis. Insgesamt sind die Qualitätsstandards der Wohnungen sehr hoch. Dabei wurde auch an einbruchshemmende Beschläge von Fenstern und Fenstertüren im Erdgeschoß, sperrbare Griffe, eine Grundbeleuchtung der allgemeinen Bereiche, anonymisierte Namensschilder sowie Bewegungsmelder mit Annäherungslicht im Eingangsbereich gedacht.

Den BewohnerInnen stehen Grün- und Freiflächen auf Erdgeschossniveau mit Sitzmöglichkeiten, Blumen-, Kräuter- und Baumbepflanzungen zur Verfügung. Darüber hinaus laden Gemeinschaftsräume (65 m² und 75 m²) – jeweils mit Wasch- und Teeküchen und vorgelagerten Terrassen mit Anschluss an den Kinderspielbereich – zu nachbarschaftliche Aktivitäten ein. Die MieterInnen können die Nutzung der Gemeinschaftsräume mitbestimmen. Eine Gemeinschaftsterrasse, ein Kleinkinderspielplatz sowie ein Kinder- und Jugendspielbereich runden das Angebot ab.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig gratuliert Familie Redl zum neuen ?smarten? Zuhause. Das junge Paar (2. u. 3. v. r) wurde von den Eltern begleitet, die beim Einzug helfen.

Die Eckdaten

Bauträger: Heimbau und Migra
Architektur: Trans City ZT GmbH
Landschaftsplanung: Anna Detzlhofer, DnD Landschaftsplanung
geförderte Mietwohnungen, davon 91 SMART-Wohnungen
Private Freiflächen: Balkone oder Mietergärten

Die Kosten (alle inkl. BK und MwSt.):
SMART-Wohnungen:
Eigenmittel: rund € 60/m² Nutzfläche
monatl. Kosten: beginnen bei € 6,30/m² Nutzfläche

88 geförderte Mietwohnungen mit Eigentumsoption:
Eigenmittel: rund € 425/m² Nutzfläche
monatl. Kosten: beginnen bei € 6,69/m² Nutzfläche

Bei Gesamtbaukosten von 20,7 Mio. Euro beträgt die Gesamtförderung der Stadt Wien für die neue Wohnhausanlage 8,3 Mio. Euro.


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