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Wald, wir kommen: 18., Pötzleinsdorfer Höhe 2

Die Pötzleinsdorfer Höhe liegt am Stadtrand von Wien und grenzt unmittelbar an den Wienerwald an. Diese direkte Anbindung an „Wald und Wiesen“ stellt eine besondere Qualität des Standortes dar. Ein Blick auf die Bevölkerungsstruktur im umliegenden Gebiet zeigt, dass der Anteil älterer Menschen hoch ist, aber auch junge Familien sich hier ansiedeln. Das Projekt „Wald, wir kommen!“ setzt an diesem Punkt an und legt einen Schwerpunkt auf günstiges Wohnen für junge Familien. Ganz im Sinne des Themenschwerpunkts „generationen:wohnen“ leistet das Neubauprojekt so einen Beitrag zur vermehrten Begegnung von Jung und Alt und ermöglicht gleichzeitig jungen Familien leistbares Wohnen in unmittelbarer Nähe sowohl zur Stadt als auch zur Natur.

HINWEIS: Für dieses Planungsprojekt können sich Wohnungssuchende voraussichtlich im Sommer auf www.wohnberatung-wien.at eintragen.

Auf www.ebg-wohnen.at können Sie sich bereits jetzt für das Projekt voranmelden.

Wald, wir kommen
Die Pötzleinsdorfer Höhe ist eine der beliebtesten Promenaden in Wien – und obendrein eine begehrte Wohnadresse. Das geförderte Neubauprojekt „Wald, wir kommen“ mit 70 geförderten Mietwohnungen, davon 25 SMART-Wohnungen mit Superförderung entsteht umgeben von viel Grün, unweit vom Wienerwald. Die vier Gebäude mit Holzfassade sind so positioniert, dass möglichst viel Spielraum für die Freiflächen im Innenhof entsteht. So entsteht ein großzügiger „Begegnungsplatz“ im Zentrum mit Blumenwiesen, Baumbepflanzungen und „Inseln“ für unterschiedliche Aktivitäten. Erschlossen werden die Wohnungen über eine Eingangshalle im Erdgeschoß sowie natürlich belichtete Stiegenhäuser. Geplant ist auch eine Photovoltaikanlage am Dach.

Das Wohnungsangebot umfasst Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in durchschnittlichen Größen von 55 bis 102 m² - alle mit Loggia, Balkon, Terrasse oder Mietergarten. Jeder Balkon der den Wohnungen vorgelagert ist wird mit mindestens einer Stauraumbox ausgestattet. Möglich sind auch Wohnungszusammenlegungen für Generationenwohnen oder zur Bildung von Patchworkfamilien.

Der Freiraum als Wald- und Naturraum
Der Freiraum als Wald- und Naturraum Die besondere Lage des Grundstücks und die Nähe zur Naturlandschaft Wienerwald prägen die Freiraumgestaltung. Zentrales Element ist ein großzügiger, von einer Baumallee begleiteter Zugangsweg, der alle Gebäude barrierefrei erschließt. Als Erweiterung zu den Gemeinschaftsräumen ist im Freiraum eine Platzfläche vorgelagert, die einerseits gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Freiraum trägt und für die nähere Nachbarschaft einen kleinen Grätzlplatz bietet. Eingefasst ist diese Platzfläche von Sitzstufen, die von schattenspendenden Kleinbäumen umgeben sind und so gleichzeitig das Thema des angrenzenden Waldes auf die umgebende Landschaft der Wohnhausanlage einfließen lässt. Das Grundstück wird in Ergänzung der ursprünglichen Friedhofsmauer von einer intensiv begrünten Gartenmauer umlaufen. Der Freiraum wird als naturnahes Biotop verstanden. Die Naturwiesen bieten einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten Lebens- und Rückzugsraum. Die Gebäude ergänzen dieses Prinzip, indem Nistmöglichkeiten für Vögel, im speziellen Mauersegler vorgesehen werden. Modulare Nistkästen können wahlweise in die Fassade integriert oder auf den Dachflächen untergebracht werden.

Der Freiraum als Generationensoziotop
Das Raumprogramm der Freiflächen ist auf eine generationenübergreifende und gemeinschaftliche Nutzung ausgerichtet. Herzstück der sozialen Interaktion ist der Gemeinschaftsraum mit seiner vorgelagerten Platzfläche, die für Veranstaltungen, Versammlungen etc. als Erweiterung zum Innenraum fungiert. Die Orientierung zur Straße und die Ausstattung mit großzügigen Sitzstufen sind als Einladung an die Nachbarschaft zu verstehen. Die mit einem Kleinkinderspielplatz ausgestattete hintere Platzfläche ist, ähnlich einem intimeren Dorfplatz, als täglicher Treffpunkt und soziales Zentrum konzipiert. Die daran anschließenden Gartenplateaus sind thematisch differenziert. Der westlichste Raum ist Teil des Jugendspiels und als Waldspielplatz ausgeformt. Spielgeräte sind thematisch dem Wald entnommen und bestehen bspw. aus Kletterstämmen bzw. Kletterbäumen. Neben Gemeinschaftsgartenflächen entsteht hier auch ein Generationenspielplatz mit Spielgeräten für Kinder und Fitness- (Spiel)geräte für Erwachsene. Zwei Jahre lang werden die BewohnerInnen von externen Moderatoren begleitet. Sie erleichtern das gegenseitige Kennenlernen, helfen bei der ersten Einteilung, Organisation und Vergabe der Beete im Gemeinschaftsgarten und beim Aufbau tragfähiger Organisationsund Entscheidungsstrukturen in der Wohnhausanlage. Geplant sind auch zwei Workshops, in denen Nutzungsregeln für die Gemeinschaftsflächen und die Wünsche hinsichtlich der Ausstattung von den BewohnerInnen selbst erarbeitet werden.

Sicherheitstechnik
Da die Wohnanlage in seiner Konzeption ein Höchstmaß an Interaktion mit seiner Umgebung darstellen soll, wird im Gegenzug in den EG Wohnungen eine Einbruchsicherung in Form einer Alarmanlage installiert. Dies soll den BewohnerInnen ein entsprechendes Sicherheitsgefühl verschaffen.

Kostengünstiges Wohnen für alle Generationen
Für die 45 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel voraussichtlich € 215,00/m² und die monatlichen Kosten beginnen bei € 6,75/m² (kalt).
Für die 25 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel voraussichtlich € 60,00/m², die monatlichen Kosten rund € 7,19/m² (kalt).

Die Wohnhausanlage ist ein Siegerprojekt des öffentlichen zweistufigen Bauträgerwettbewerbs „generationen: wohnen in Favoriten, Währing und Donaustadt".


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