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Wien ist und bleibt die lebenswerteste Stadt der Welt

Auch 2017 wurde Wien von der Beratungsagentur Mercer als Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität eingestuft. Damit steht Wien seit 2009 durchgehend an der Spitze dieses Rankings, das auf Grundlage der Befragung von „Expats“, also ArbeitnehmerInnen, die vorübergehend für mehrere Jahre im Ausland arbeiten, erstellt wird.

Die Befragten schätzen an Wien insbesondere Qualitäten, die allen WienerInnen gleichermaßen zugute kommen: So erreichte die Donaumetropole - wie schon in den letzten Jahren - in den Teilbereichen Wasserqualität, Krankenversorgung, Kanal, öffentlicher Verkehr und Schulen die Höchstpunktezahl.

Die Mercer-Studie vergleicht 231 internationale Großstädte anhand von 39 Kriterien, zu denen unter anderem politische, soziale, wirtschaftliche als auch Umweltfaktoren zählen. Mit Zürich (Rang 2) und München (Rang 4) befinden sich zwei weitere europäische Städte unter den Top Fünf. Vervollständigt wird die Spitzengruppe von Auckland (Rang 3) und Vancouver (Rang 5). Weltweites Schlusslicht ist abermals Bagdad.

Smart City Wien

Das internationale Beratungsunternehmen Roland Berger analysierte 2017 erstmals systematisch die Strategien der weltweiten Großstädte und erstellte einen "Smart City Index".

Wien schneidet in diesem Index am besten ab und punktet laut Roland Berger vor allem mit einer breit und grundsätzlich angelegten Smart City-Strategie, die auf den Kriterien Lebensqualität, Ressourcenschonung und Innovation basiert. In erster Linie geht es darum, die Sicherheit und Lebensqualität der BürgerInnen Wiens zu erhalten. Dies soll durch umfassende Ressourcenschonung und den Einsatz innovativer Technologien gewährleistet werden. Die aktive Beteiligung der BürgerInnen sowie die soziale Inklusion stehen bei allen Aktivitäten klar im Vordergrund.

In 25 Jahren wird der Großraum Wien rund drei Millionen EinwohnerInnen zählen. Um den WienerInnen einen angemessenen Wohnraum bieten zu können, bedarf es smarter Lösungen. Der Altbestand an Wohnungen muss sinnvoll adaptiert und neuer Wohnraum mit Weitblick erschlossen werden. Gesichtspunkte wie Energieeffizienz und kluge Verkehrslösungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Bei Bauprojekten wie Neu Leopoldau, Biotope City oder in der Seestadt aspern kommen die Ideen und Vorstellungen des “Smart City”-Konzepts gänzlich zum Tragen: Der Mensch steht im Mittelpunkt von Planung und Umsetzung. Hohe, sozial ausgewogene Lebensqualität und Ressourcenschonung werden dabei durch den produktiven Einsatz innovativer Technologien gewährleistet.

Weitere Informationen und Projekte gibt es auf www.smartcity.wien.gv.at.

DerIndex von Roland Berger vergleicht 87 Großstädte weltweit und analysiert vor allem die strategische Ausrichtung. Dabei bekräftigt sich auch, dass es nicht leicht sei, eine einheitliche Definition für eine „Smart City“, eine „intelligente Stadt“ festzulegen und die an oberster Stelle gerankten Städte sehr verschieden seien und sehr unterschiedliche Strategien vorweisen.


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